Wie ist das Wetter in Frankfurt heute? Hier stehen die aktuellen Messwerte, die 16-Tage-Vorhersage für Frankfurt am Main und alle langjährigen Klimawerte der größten Stadt Hessens – übersichtlich auf einer Seite.
Das Wetter in Frankfurt wird vor allem von der Lage im Rhein-Main-Gebiet bestimmt, einer der wärmsten Ecken Deutschlands. Das Becken ist nach Norden durch den Taunus und nach Süden durch den Odenwald abgeschirmt – dadurch fallen die Sommer hier spürbar wärmer und die Winter milder aus als im bundesweiten Durchschnitt. Im langjährigen Mittel liegt die Jahrestemperatur bei rund 11,4 °C, es fallen etwa 599 mm Niederschlag und die Sonne scheint rund 1.725 Stunden im Jahr.
Der Frühling setzt früh ein: Schon im März klettern die Tageswerte im Schnitt über 11 °C, im Mai sind gut 20 °C normal. Nachtfrost ist bis in den April hinein möglich. Ab Mai wird es deutlich nasser – der Monat bringt mit 60 mm mehr Niederschlag als jeder Wintermonat.
Juli und August sind mit rund 26 °C am Tag die wärmsten Monate. Zwischen den Hochhäusern der Innenstadt staut sich die Wärme zusätzlich, Tage über 30 °C sind keine Seltenheit. Der Regen kommt meist als kurzes Nachmittagsgewitter, nicht als Dauerregen.
Der September bleibt mit knapp 21 °C oft sommerlich und ist der trockenste Herbstmonat. Ab Oktober zieht im Maintal häufig Nebel auf. Der November ist der trübste Monat des Jahres – nur etwa 51 Sonnenstunden stehen auf dem Papier.
Mit rund 2,7 °C im Januar fällt der Frankfurter Winter mild aus. Niederschlag gibt es reichlich, er fällt aber überwiegend als Regen. Schnee bleibt in der Stadt meist nur wenige Tage liegen, im Taunus dagegen deutlich länger.
Langjährige Mittelwerte der Klimanormalperiode 1991–2020, Station Frankfurt/Main-Flughafen, Deutscher Wetterdienst.
| Monat | Ø max | Ø min | Ø Temp. | Niederschlag | Regentage | Sonnenstunden |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Januar | 4,9 °C | 0,5 °C | 2,7 °C | 44,0 mm | 15,2 | 52 |
| Februar | 6,6 °C | 0,4 °C | 3,5 °C | 38,6 mm | 13,5 | 79 |
| März | 11,4 °C | 2,2 °C | 7,2 °C | 38,7 mm | 13,5 | 136 |
| April | 16,5 °C | 5,4 °C | 11,5 °C | 36,6 mm | 12,3 | 192 |
| Mai | 20,4 °C | 9,3 °C | 15,5 °C | 60,4 mm | 13,5 | 219 |
| Juni | 23,9 °C | 12,8 °C | 18,9 °C | 55,4 mm | 12,3 | 227 |
| Juli | 26,1 °C | 14,8 °C | 20,8 °C | 63,5 mm | 13,9 | 235 |
| August | 25,7 °C | 14,4 °C | 20,5 °C | 61,4 mm | 12,8 | 225 |
| September | 20,8 °C | 10,6 °C | 15,7 °C | 47,7 mm | 11,6 | 165 |
| Oktober | 14,8 °C | 6,7 °C | 10,8 °C | 50,4 mm | 14,2 | 104 |
| November | 8,9 °C | 3,2 °C | 6,5 °C | 47,3 mm | 15,0 | 51 |
| Dezember | 5,5 °C | 0,4 °C | 3,4 °C | 54,5 mm | 16,4 | 40 |
| Jahr | 15,5 °C | 6,7 °C | 11,4 °C | 599 mm | 164 | 1.725 |
Der Flughafen Frankfurt liegt rund zwölf Kilometer südwestlich der Innenstadt und damit in derselben Wetterlage – die Vorhersage oben gilt für beide. Zwei kleine Unterschiede gibt es trotzdem: Weil das Gelände offen im Stadtwald liegt, kühlt es dort nachts etwas stärker aus als zwischen den Häusern, und von Oktober bis Februar bildet sich häufiger Nebel. Wer im Spätherbst früh morgens fliegt, sollte das einplanen.
Die Klimawerte auf dieser Seite stammen übrigens genau von dort: Die Station Frankfurt/Main-Flughafen ist die offizielle Referenzstation des Deutschen Wetterdienstes für das Wetter in Frankfurt.
Frankfurt ist kompakt gebaut, deshalb fällt das Wetter in den Stadtteilen praktisch gleich aus – die Unterschiede liegen meist unter einem Grad. Die 16-Tage-Vorhersage oben gilt daher für das gesamte Stadtgebiet.
Nennenswert sind nur drei Tendenzen: Rund um die Hochhäuser der Innenstadt bleibt es nachts am wärmsten, weil Beton und Asphalt die Tageswärme speichern. In Frankfurt-Höchst und den anderen westlichen Stadtteilen direkt am Main zieht im Herbst häufiger Nebel auf. Und in den nördlichen Stadtteilen Richtung Taunus, etwa in Kalbach oder Nieder-Erlenbach, ist es durch die höhere Lage im Winter etwas kühler als in Sachsenhausen oder Bornheim.
Wer also wissen will, wie das Wetter in Frankfurt-Höchst, in Sachsenhausen oder in Bockenheim heute wird: Die Werte oben auf dieser Seite gelten für alle Stadtteile.
Dezember bis Februar: Winterjacke, Schal und wasserdichte Schuhe. Die Temperaturen liegen meist knapp über null, gefühlt ist es durch Wind und Feuchtigkeit kälter. Dicke Daunenkleidung brauchen Sie in der Stadt nur selten.
März bis Mai: Zwiebellook. Mittags kann es frühlingshaft warm sein, morgens und abends ist es noch empfindlich kühl. Eine leichte Regenjacke gehört ins Gepäck.
Juni bis August: Sommerkleidung, dazu Sonnenschutz – an über 220 Sonnenstunden pro Monat ist die UV-Belastung mittags hoch. Für Gewitter am Nachmittag lohnt ein kleiner Schirm.
September bis November: Übergangsjacke, ab Oktober wasserfest. Der November ist grau und nass, Regenschirm oder Kapuze sind Pflicht.
Die aktuellen Werte stehen oben auf dieser Seite und werden bei jedem Seitenaufruf direkt beim Wetterdienst abgefragt: Temperatur, gefühlte Temperatur, Wind, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag für Frankfurt am Main, dazu der Verlauf für die nächsten 24 Stunden.
Die 16-Tage-Vorhersage steht oben auf dieser Seite und zeigt für jeden Tag Höchst- und Tiefstwert sowie die Regenwahrscheinlichkeit. Ehrlich dazugesagt: Verlässlich ist eine Wettervorhersage etwa eine Woche weit. Was danach kommt, zeigt eher einen Trend – ob es wärmer oder kühler wird – als konkrete Werte für einen bestimmten Tag.
So gut wie identisch mit dem Wetter in der Innenstadt – der Flughafen liegt nur zwölf Kilometer entfernt. Nachts kühlt es auf dem offenen Gelände etwas stärker aus, im Spätherbst gibt es dort häufiger Nebel. Die Messwerte der DWD-Station am Flughafen Frankfurt sind die offizielle Referenz für die ganze Stadt.
Von Mai bis September. In diesen Monaten liegen die Tageswerte zwischen 20 und 26 °C und die Sonne scheint 165 bis 235 Stunden im Monat. Wer Menschenmengen meiden möchte, fährt im Mai oder September – der September ist zugleich der trockenste Monat des zweiten Halbjahres.
Der Januar ist mit im Mittel 2,7 °C der kälteste Monat: rund 4,9 °C am Tag und 0,5 °C in der Nacht. Kurze Kältewellen mit zweistelligen Minusgraden kommen vor, sind aber die Ausnahme und halten selten länger als ein paar Tage an.
Ja, vor allem im Januar und Februar. Weil die Temperaturen aber meist knapp über dem Gefrierpunkt liegen, fällt der Winterniederschlag überwiegend als Regen. Eine geschlossene Schneedecke hält sich in der Stadt in der Regel nur wenige Tage. Im nahen Taunus liegt deutlich häufiger und länger Schnee.
Etwa 599 mm im Jahr – das ist weniger als im deutschen Durchschnitt. Am meisten Niederschlag fällt im Juli (63,5 mm), am wenigsten im April (36,6 mm). Regentage gibt es rund 164 im Jahr, die meisten davon im Dezember.
Das Rhein-Main-Becken liegt tief (rund 100 m über dem Meer) und wird von Taunus und Odenwald vor kalten Winden geschützt. Dazu kommt der Wärmeinseleffekt der dicht bebauten Innenstadt: Beton und Asphalt speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts wieder ab.
Vorhersagedaten: Open-Meteo (CC BY 4.0), basierend auf dem ICON-Modell des Deutschen Wetterdienstes. Klimawerte 1991–2020: Deutscher Wetterdienst, Station Frankfurt/Main-Flughafen. Angaben ohne Gewähr.